ja
Reliquienkästchen
Im Südwesten Frankreichs, um die Stadt Limoges, entstanden in 12. Jahrhundert Manufakturen, die aus verlötetem Kupfer liturgisches Gerät herstellten und ganz Europa belieferten. Flache Vertiefungen im Kupfer (Gruben) wurden mit Glasfluss gefüllt, aufgebrannt und verschliffen. Dieses Kästchen in Schreinform bekrönt von einem durchbrochen Dachfürst diente zur Aufbewahrung einer Reliquie.
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