Gotische Harfe

alpenländisch, nach 1450, Ahorn, Certosina-Mosaik

Die längliche Form dieses Instrumentes unterscheidet sich deutlich von den gedrungenen Harfen des Mittelalters. In Resonanzkörper und Säule wurden Ornamente aus Bein und Ebenholz in Certosina-Mosaik eingelegt.

Als obere Intarsie an der Säule ist das Wort „wann“ gebildet, das bis heute Rätsel aufgibt – möglicherweise gehörte die Harfe dem Minnesänger Oswald von Wolkenstein, der viele seiner Lieder so einleitete.

Gotische Harfe – sogenannte „Wartburgharfe“
Gotische Harfe – sogenannte „Wartburgharfe“

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